21 + 22. August, Hockenheim

 

Freitag, 20. August 2010

Nach einer längeren Schlechtwetterperiode meldete der Wetterbericht genau für unseren Hockenheim-Event absolutes Topwetter, schön, trocken und heiss. So machten wir uns (das waren Lala, Wale, GM, Raptor und Erwin) am Nachmittag wohlgemut auf den Weg.

Mobilturm
Dieses Wetter

Nach der Ankunft wurde routinemässig die Box und im mitgebrachten Zelt das „Ninja-Versäger-Stübli“ eingerichtet. Anschliessend stand noch das Anmeldeprozedere auf dem Programm, was, wie immer bei Kawasaki, eine ziemliche Geduldprobe war. Aber auch das schafften wir. Da wir befürchteten, dass wir vor lauter Vorfreude nicht schlafen könnten, sorgten einige Bierchen für die nötige Bettschwere.

Samstag, 21. August 2010
Schon zu früher Stunde, morgens um acht, stand die Fahrerbesprechung auf dem Programm. Wir starteten alle in der schnellen Gruppe, mit Ausnahme von Raptor, der bei den allerschnellsten unterwegs war. Das Wetter hielt, was der Bericht versprochen hatte, was temperaturbedingt zu heftigen Schweissausbrüchen führte (nein, es war nicht Angstschweiss!)

Boxen
Unsere Box

Die Turns wurden ohne grössere Zwischenfälle abgewickelt. Nur bei einem Motorplatzer (Wir sagen nicht, welches Fabrikat) in der schnellsten Passage, der Parabolika, wurde es wegen des ausgelaufenen Öls sehr rutschig. Ein Teilnehmer flog deshalb mit Vollgas ab.
Abends, nach getaner Arbeit, suchten wir beim benachbarten Supermoto-Event das dazugehörige Fest heim. Die hatten ein wirklich tolles Programm auf einer Riesenbühne auf die Beine gestellt. Miss Grid Girl Germany-Wahl (unsere Favoritin, die Nr. 9, setzte sich souverän durch). Dann eine Pyro-Tanzshow vom feinsten, und zum Schluss noch eine echt tolle AC/DC-Coverband. Nur schade, dass wir fast die einzigen Zuschauer waren…Aber wir gaben alles, erzwangen von der Band eine Zugabe, und erhöhten auch den Bierumsatz markant.

Grid_Girl ContestDer Grid Girl Contest - einwandfreie Show

Sonntag, 22. August 2010
Renntag! Am Morgen stand ein kurzes freies Training auf dem Programm, gefolgt von zwei Qualifying Sessions. In der Ersten ging Wale buchstäblich die Luft aus, beim Anbremsen der Haarnadelkurve nach der Parabolika riss das vordere Ventil ab, was der Reifen mit schlagartigem Druckverlust quittierte. Dank der grossen Routine des Fahrers passierte nichts Gravierendes und bis zum zweiten Qualifying war der Schaden auch wieder behoben.

Lorenz Sennhauser
Waaaahnsinn!!!

Nach dem Warm up am Nachmittag folgten die Rennen. Bei den 600ern (bei  Kawasaki sind auch 636 ccm erlaubt…) balgten wir uns eher um die hinteren Plätze, es hatte enorm schnelle Leute dabei. Erwin 18., Lala 20. und Gian Marco 21. lautete das Schlussverdikt. Bei den 1000ern konnten sich beide Fahrer qualifizieren, was angesichts der Leistungsdichte nicht selbstverständlich war. Raptor kämpfte um eine Top Ten-Platzierung, was er mit dem 10. Platz genau erreichte,
Wale wurde 29.
Die Rennen über 10 Runden in dieser Hitze gingen an die Substanz, es wurden einige der Biere vom Vorabend wieder ausgeschwitzt.
Nachdem wir alles verladen hatten, nahmen wir den Heimweg unter die Räder. Kaum waren wir auf der Autobahn, fielen die ersten Tropfen, und dann goss es wie aus Kübeln. Absolut perfektes Timing!

SturmKeine Minute zu früh

Text, Casey

Bilder, Kawasaki Schweiz

Video, Wale

 

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