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13. Mai, Anneau du Rhin

 

 

Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung erfuhren wir anlässlich eines SRT-Treffs von den neuen Plänen GM’s. Er möchte mit seiner Liebsten im 2012 auf eine ausgedehnte Europareise und musste seine Freizeitpläne entsprechend anpassen. Konsequenz für das SRT ist, dass GM auf alle Töffevents verzichten muss.
Für uns ein herber Verlust. Glücklicherweise konnte er aber in Anneau noch mittun und seine Abschiedsvorstellung geben.

Da der Toyota Renntransporter nicht mehr verfügbar war kam Gian Marco in den Genuss seine neue Anhängekupplung einweihen zu können. Erfahrungsgemäss gelingt so etwas nicht auf Anhieb. Trotz immer härterer Mittel wie Zange, Hammer, Fluche und Verwünschungen wollte das Teil nicht passen. Auch die im Handbuch erwähnte, im Kofferraum zu findende, Bedienungsanleitung gab keine Auskunft, da sie schlicht nicht vorhanden war. Guter Rat war teuer. Ein kleiner Kunstgriff allerdings führte endlich zum gewünschten Ergebnis. Mit dem Schlüssel den Bolzen entsichern und schon flutschte die Sache. Der Rest war Routine.

Die Fahrt ins Elsass war dann äusserst gemütlich dank des YP-Racing-Hängers.
Ausladen und aufstellen der Hospitality war ein Kinderspiel und bei den Veranstaltungen von Motorspeed sind wir mittlerweile das best ausgerüstete Team.

Bei strahlenden Bedingungen versuchten wir nach einem langen, kalten Winter wieder in Fahrt zu kommen. Die ersten Runden sind jeweils eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Zudem wird der Kurs in Anneau du Rhin, auch von uns, immer wieder unterschätzt. Das Ringlein ist zwar kurz aber extrem anstrengend, da es keine Pausen gibt. Auch die einzige Gerade die, je nach Tempo, in einer furchterregenden „Curvone“ endet, ladet nicht wirklich zum Ausruhen ein.
Da die ersten Turn’s beim Veranstalter Motorspeed 30- statt der üblichen 20 Minuten dauern war der Morgen relativ kilometerreich. Nach unserem Dafürhalten übrigens eine sehr gute Lösung. Am Anfang Zeit den Rhythmus zu finden, am Schluss die 15-Minuten Turn’s wenn langsam die Kräfte zur Neige gehen.

Wie üblich war zur Mittagszeit der Pizza-Wagen vor Ort. Aus Erfahrung verzichteten wir auf eine Pizza und begnügten uns mit einem Flamme-Kuchen.
Das Teil war allerdings in der Ausführung „Forestier“ nicht minder explosiv.
Beim ersten Anbremsen der Radar-Kurve nach dem Mittag versuchte sich das ForesTier aus Wales Bauchgegend zu befreien. Nur dank äusserster Körperbeherrschung gelang es Wale das Tier zurückzuhalten, ansonsten sich das Viech auf der Innenseite des Visiers niedergelegt hätte. Nicht optimale Voraussetzungen die Radarkurve ordnungsgemäss zu durchfahren.

Eine kleine Szene wegen eines verlegten Portemonnaies möchten wir nicht weiter kommentieren, da sich die Beteiligten nicht über den Sachverhalt einigen konnten. Wichtig zu wissen, dass am Ende alles wieder da war und sich alle auf den Rennsport konzentrieren konnten.

Noch viele, wunderbare Runden wurden absolviert und so wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Das Strahlen in den Gesichtern war unverkennbar und wir alle können uns nicht vorstellen, dass das die letzten racemässigen Runden von Gian Marco gewesen sein sollen. Eine SMS liess denn auch einen kleinen Lichtschimmer erkennen, dass vielleicht, vielleicht….in Hockenheim….mal sehen.

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